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zur Sportordnung des DSB






Anschläge mit dem Luftgewehr und KK-Sportgewehr:

 - stehend - - liegend - - knieend-
(zum Poster mit Klick auf die Miniatur)

Langwaffen - z.B. Luftgewehr Feinwerkbau P70
DSC04458.jpg - 76275 Bytes

 Kurzwaffen - z.B. Gebrauchspistole SIG-Sauer



Die SSP-Stopselschleuder



















nullImmer wieder erreichen uns Anfragen zu den Schieß- und Standaufsichten,

weshalb wir an dieser Stelle nochmals ausführlich auf die gesetzlichen
Grundlagen, die Richtlinien des DSB und das Schulungsangebot des Württembergischen Schützenverbandes verweisen möchten. 

Auszug aus: D E U T S C H E R S C H Ü T Z E N B U N D - Schießstandordnung Zff.12

Jedes Schießen ist unter der Aufsicht einer verantwortlichen Aufsichtsperson, deren Name an gut sichtbarer Stelle auszuhängen ist, durchzuführen. Verantwortliche Aufsichtspersonen haben das Schießen ständig zu beaufsichtigen sowie insbesondere dafür zu sorgen, daß die im Schießstand Anwesenden durch ihr Verhalten keine vermeidbaren Gefahren verursachen und die Regelungen dieser Schießstandordnung beachtet werden. Sie haben, wenn dies zur Verhütung von Gefahren erforderlich ist, das Schießen und den Aufenthalt im Schießstand zu untersagen.
Die Benutzer von Schießständen haben die Anordnungen der Aufsichtspersonen zu befolgen.
Die Aufsichtsperson darf während der Aufsichtstätigkeit selbst nicht am Schießen teilnehmen. Ei-ne zur Aufsichtsführung befähigte Person darf schießen, ohne selbst beaufsichtigt zu werden, wenn sichergestellt ist, daß sie sich allein auf dem Schießstand befindet.
Aufgaben des Schießleiters:

Der Schießleiter hat u. a. folgende Aufgaben:
  1. vor Beginn des Wettkampfes die Schießstände nach den Regeln der Sportordnung prüfen;
  2. die Schützen auf die Schießbahnen verteilen, soweit dies nicht im Startplan geschehen ist;
  3. Schützen, die nicht zum Schießen antreten, aus der Liste der Wettkampfteilnehmer streichen;
  4. die Bedingungen des zu schießenden Wettbewerbs vor Beginn des Wettkampfes bekannt geben, soweit sie nicht in der Sportordnung oder in der Ausschreibung enthalten sind;
  5. den Wettkampf aus plötzlich auftretenden Gründen (z. B. Witterungseinlüsse) vorübergehend unterbrechen;
  6. Beginn und Ende der Schießzeit durch akustisches Zeichen (z. B. Gong, Piff) bekannt geben;
  7. bei Wettkämpfen innerhalb des Vereins über Einsprüche endgültig entscheiden; (Ausnahme Bogen)
  8. in 10-m-, 15-m-, 30-m-, 50-m-, 100-m-, 300-m- sowie Vorderladerwettbewerben, wenn keine Uhr am Stand ist, die letzten zehn und fünf Minuten der Schießzeit (über Lautsprecher) bekannt geben.
Größere Schießanlagen sind in Abschnitte zu unterteilen.
Für jeden Abschnitt muss eine Aufsicht bestimmt werden. Die Abschnitte sind so zu wählen, dass sie überschaubar bleiben. Die Aufsicht ist für die Durchführung des Wettkampfes in ihrem Standabschnitt dem Schießleiter verantwortlich. Zur Entscheidung ist der Schießleiter einzuschalten.

Allgemein gültige Regeln für alle Disziplinen Teil 0; Seite 13
Printausgabe der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes, Stand 01.01.2017

Aufgaben der Aufsicht
Die Aufsicht hat u. a. folgende Aufgaben:
  1. die Einhaltung der Regeln überwachen;
  2. die Startberechtigung der Schützen anhand der Startliste und des Wettkampfpasses und des Lichtbildausweises kontrollieren;
  3. sicherstellen, dass nur geprüfte und zugelassene Sportgeräte einschließlich Kleidung und Zubehör verwendet werden;
  4. die Anschläge überprüfen;
  5. die Kommandos geben;
  6. die Eintragungen auf der Scheibe verantwortlich feststellen und der Auswertung mitteilen;
  7. dafür sorgen, dass Lärm, der die Wettkampfteilnehmer stören kann, nach Möglichkeit vermieden wird.(Nicht als störende Lärmquelle gelten Beifallsäußerungen und angepasste Musikübertragungen).
  8. Die Aufsichtspersonen müssen das Ihnen erteilte Nachweisdokument nach §10 Abs. 3, Sätze 3 und 4 AWaffV mitführen.