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Redaktion und Verein ?bernehmen f?r nachfolgende zusammenfassende Information aus den zum Zeitpunkt der Erstellung geltenden Vorschriften und Gesetzte KEINE GEW?HR auf Vollst?ndigkeit und/oder Verbindlichkeit!


Zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen ben?tigen Sie eine Waffenbesitzkarte.

Hierf?r ist ein Antrag zu stellen. Von der Waffenbesitzkartenpflicht ausgenommen sind bislang noch Gas- und Schreckschusswaffen, sowie Luftdruck-, Federdruck- und CO2 - Waffen, die ein entsprechendes Pr?fzeichen aufweisen. Diese Waffen d?rfen ab 18 Jahren frei erworben werden. Die Waffenbesitzkarte berechtigt Sie, die tats?chliche Gewalt ?ber die darin eingetragene Waffe auszu?ben, sie innerhalb Ihres befriedeten Besitztums zu f?hren und sie z.B. zum Schie?stand oder zur Reparatur zu einem B?chsenmacher zu transportieren. Beim Transport darf die Waffe nicht zugriffsbereit und nicht geladen sein. Waffe und Munition sind getrennt zu transportieren.

Voraussetzungen f?r die Erteilung einer Waffenbesitzkarte sind Zuverl?ssigkeit, Sachkunde, Bed?rfnis (Ausnahme: Bei Erben werden kein Sachkunde- und Bed?rfnisnachweis gefordert.) Die Zuverl?ssigkeit wird generell durch das Sachgebiet Waffen- und Sprengstoffwesen des Ordnungsamtes ?berpr?ft. Ein Nachweis der Sachkunde und des Bed?rfnisses sind vom Antragsteller zu erbringen.

Folgende Unterlagen sind bei der Antragstellung mitzubringen:

(1) Sportsch?tzen: Nachweis einer mindestens 12 - monatigen schie?sportlichen Bet?tigung nach ?ber?rtlichen Regeln mit Erwerbsnachweispflichtigen Waffen, Bescheinigung des Sch?tzenvereins ?ber Bed?rfnis und Sachkunde, zus?tzlich eine Bed?rfnisbescheinigung des Dachverbandes, dem der Verein angeh?rt.
(2) J?ger: G?ltigen Jagdschein
(3) Erben: Erbnachweis, ggf. Verzichtserkl?rung der ?brigen Erben


Kleiner Waffenschein:

Der Erwerb und Besitz von Gas-, Schreckschuss- und Signalwaffen, die das Pr?fzeichen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt aufweisen (die Buchstaben PTB sowie eine Pr?fnummer in einem Kreis) unterliegen auch nach dem neuen Gesetz nur dem Alterserfordernis von 18 Jahren. Zum F?hren dieser Waffen in der ?ffentlichkeit, also au?erhalb der eigenen Wohn- oder Gesch?ftsr?ume bzw. des eigenen Hausrechtsbereiches sind seit dem 01.April 2003 der sogenannte Kleine Waffenschein erforderlich. Wer seit dem 01. April 2003 eine solche Waffe f?hrt, ohne ?ber den Kleinen Waffenschein zu verf?gen, macht sich strafbar !

Der Kleine Waffenschein wird auf Antrag nach ?berpr?fung der waffenrechtlichen Zuverl?ssigkeit unbefristet ausgestellt. Die Geb?hr f?r die Ausstellung betr?gt 50.- ?. Diese Erlaubnis berechtigt nicht zum F?hren von Waffen bei ?ffentlichen Veranstaltungen oder Versammlungen. Ebenso wenig beinhaltet er die Erlaubnis zum Schie?en mit derartigen Waffen au?erhalb von Schie?st?tten oder des eigenen, befriedeten Hausrechtsbereiches, was sich auch auf das Schie?en an Silvester bezieht. Beim F?hren einer Schusswaffe ist generell neben dem Waffenschein bzw. dem Kleinen Waffenschein ein g?ltiger Personalausweis oder Reisepass mitzuf?hren.

Verbotene Gegenst?nde

Seit dem 01.04.2003 sind auch nachfolgend aufgef?hrte Messer und Ger?te als verbotene Gegenst?nde eingestuft. Diese Gegenst?nde mu?ten bis zum 31. Juli 2003 unbrauchbar gemacht, an Berechtigte ?berlassen oder es musste eine Ausnahmegenehmigung gem?? ? 40 Abs. 4 WaffG beim Bundeskriminalamt beantragt werden:

- Wurfsterne (sogenannte Shuriken)
- Faltmesser mit zweigeteilten, schwenkbaren Griffen (sog. Butterflymesser) feststehende Messer mit einem quer zur Klinge verlaufenden Griff, die bestimmungsgem?? in der geschlossenen Faust gef?hrt oder eingesetzt werden (Faustmesser). Hier gilt jedoch eine Ausnahme f?r J?ger und Mitarbeiter pelzverarbeitender Betriebe!
- Spring- und Fallmesser. Hiervon ausgenommen sind Springmesser, wenn die Klinge seitlich aus dem Griff herausspringt und der aus dem Griff herausragende Teil der Klinge h?chstens 8,5 cm lang ist, in der Mitte mindestens eine Breite von 20 % der L?nge aufweist, nicht zweiseitig geschliffen ist und einen durchgehenden R?cken hat, der sich zur Schneide hin verj?ngt.
- ungepr?fte Elektroschockger?te
- Gegenst?nde mit Reiz- oder anderen Wirkstoffen ohne amtliches Pr?fzeichen
Hinweise zur Erlaubnis nach ? 27 Sprengstoffgesetz:

Eine Erlaubnis nach ? 27 Sprengstoffgesetz berechtigt grunds?tzlich zum Erwerb, Verbringen innerhalb der Bundesrepublik, zur Aufbewahrung, Verwendung und Vernichtung der in der Erlaubnis eingetragenen explosionsgef?hrlichen Stoffe (in der Regel Schwarzpulver zum Vorderladerschie?en, B?llerpulver zum B?llerschie?en und / oder Nitrozellulosepulver zum Wiederladen von Patronenh?lsen). Die Erlaubnis ist maximal auf f?nf Jahre befristet und wird f?r eine bestimmte H?chstmenge an explosionsgef?hrlichen Stoffen erteilt. - Voraussetzung f?r die Erteilung einer Erlaubnis nach ? 27 Sprengstoffgesetz sind : Zuverl?ssigkeit, Sachkunde, Bed?rfnis und eine geeignete Lagerst?tte. Die sprengstoffrechtliche Zuverl?ssigkeit wird vor der Erteilung der Erlaubnis durch das Sachgebiet ?ffentliche Sicherheit (Waffen- und Sprengstoffwesen) des Fachbereichs B?rgerservice + Kultur gepr?ft. - Die Sachkunde f?r den Umgang mit Schwarz-, B?ller- oder Nitrozellulosepulver kann in Lehrg?ngen erworben werden, die von privaten Lehrgangstr?gern angeboten werden. Bei Lehrgangsbeginn ist eine sogenannte "Unbedenklichkeitsbescheinigung" vorzulegen, die ebenfalls vom Sachgebiet ?ffentliche Sicherheit (Waffen- und Sprengstoffwesen) ausgestellt wird und rechtzeitig vor Lehrgangsbeginn (in der Regel ca. 4 - 6 Wochen vorher) beantragt werden muss.

Folgende Unterlagen sind bei der Antragstellung mitzubringen:

Personalausweis/Reisepass, Lehrgangsbescheinigung, Bed?rfnisbescheinigung (f?r Vorderladersch?tzen oder Wiederlader), Mitgliedsbescheinigung (B?llersch?tzen).

Um eine Schu?waffe erwerben zu k?nnen f?r die der Nachweis der Sachkunde nach ? 7 WaffG erforderlich ist, m?ssen Sie eine entsprechende Fachkunde / Sachkunde nachweisen. Dies geschieht im Regelfalle durch eine Pr?fung, die im Anschlu? an einen staatlich anerkannten Lehrgang abgenommen und nach deren Bestehen ein Pr?fungszeugnis ausgeh?ndigt wird.

Solche Lehrg?nge vermitteln die Kenntnisse und F?higkeiten welche von Waffen und Munitionsbesitzer gefordert werden. W?hrend des Kurses,?werden?die Fertigkeiten beim Umgang mit der Waffe, der Umgang und Wirkungsweise von?Munition, bis hin zum scharfen Schuss vermittelt. (Ein Handhabungstraining erfolgt dabei NICHT!)

Wer nicht auf die n?chste Sachkundeschulung durch den Sch?tzenkreis warten kann, findet eine Schulungsm?glichkeit z.B. unter http://www.wiederladeschule-mueller.de/Info_Anmeldung_Sachkunde.pdf
Hinweis: es handelt sich hier um eine private Schulungseinrichtung, der Sch?tzenverein hat hier KEINE Vermittlungsm?glichkeit und pflegt auch KEINE Kooperation.